Nein, Lust auf Trujillo verspürte ich definitiv nicht. Zu
sehr hatte ich mich in Lima eingelebt, Freunde gefunden und besonders meine
Arbeit (von dieser werde ich in absehbarer Zeit in einem kleinen „Rückblick“
berichten) ins Herz geschlossen. Mittlerweile bin ich schon über drei Wochen
mit meinem Mitvolontär Nico in Trujillo, einer circa 700.000 Einwohner großen
Stadt acht Busstunden nördlich von Lima. Für zwei Monate arbeite ich hier mit
Nico in einem kleinen CVJM, der sich in einem Armenviertel am Stadtrand
Trujillos befindet. Eingelebt haben wir uns jetzt, auch wenn hier viel anders
ist: In Lima ist es mittlerweile kühler, in Trujillo – auch eine Großstadt aber
deutlich ruhiger und übersichtlicher wie der große Nachbar - hingegen brennt die Wüstensonne noch auf
die größtenteils staubige und trockene Gegend. Der CVJM liegt in Sichtweite der
Panamericana (die längste Straße der Welt) und in direkter Nachbarschaft mit
einem riesigen Gefängnis. Ebenfalls in der Nähe befindet sich eine Müllkippe,
auf der ein Großteil der Einwohner arbeiten.
Die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen. Jesaja 40,31 (EÜ)
Donnerstag, 12. Juni 2014
Angekommen in Trujillo
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